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Kapitel

Bildung & Gesundheitswesen

Schulsystem, Universitäten, Krankenversicherung, Krankenhäuser

Teil der vollständigen Einbürgerungstest-Vorbereitung von einbuergerungstests.ch.

  • 2 Lektionen
  • 25 Fragen
  • ~46 Minuten
  • Eidgenössischer Test 2025
  • Alle 26 Kantone abgedeckt
  • Deutsch · Französisch · Italienisch · Englisch
  • Erklärungen mit Quellen
  • 1'500+ verifizierte Fragen
  • Offline auf dem Handy

Was du lernst

Schweizer Bildungssystem

Ein kurzer Vorgeschmack auf die erste Lektion dieses Kapitels.

Das Schweizer Bildungssystem ist stark dezentralisiert: Die Kantone tragen die Hauptverantwortung für die Schulen, während der Bund die übergeordneten Rahmenvorgaben festlegt. Es zeichnet sich durch hohe Qualität, eine starke Berufsbildung, erstklassige Hochschulen und vielfältige Bildungswege aus. Das duale System, das schulisches Lernen mit einer praktischen Lehre verbindet, wird international geschätzt und liefert gut qualifizierte Fachkräfte. Zu verstehen, wie das Bildungssystem in der Schweiz funktioniert – vom Kindergarten bis zur Universität – ist für alle, die in der Schweiz leben oder hierherziehen, unerlässlich.

Probefragen

Probefragen

Fünf Beispielfragen aus diesem Kapitel — mit Antworten, Erklärungen und offiziellen Quellen.

01Leicht

Sie ziehen mit Ihrer Familie von Zürich nach Genf. Ihr 10-jähriges Kind wird dort eingeschult. Was können Sie bezüglich des Schulsystems erwarten?

  • ADie Unterrichtssprache wird Französisch sein, aber die Struktur (Primar, Sekundar I, Sekundar II) bleibt ähnlich
  • BDas Schulsystem wird völlig anders sein und keine Ähnlichkeit mit dem Zürcher System haben
  • CDer Unterricht wird auf Deutsch stattfinden, weil Genf ein zweisprachiger Kanton ist
  • DIhr Kind wird aufgrund des Kantonswechsels automatisch in eine höhere Klasse versetzt
Korrekte Antwort
Die Unterrichtssprache wird Französisch sein, aber die Struktur (Primar, Sekundar I, Sekundar II) bleibt ähnlich
Erklärung
Die Bildung ist kantonal, daher wechselt die Unterrichtssprache von Deutsch zu Französisch beim Umzug von Zürich nach Genf. Durch die HarmoS-Konkordat wurde die Schulstruktur jedoch über die Kantone hinweg harmonisiert: Primarschule (4-12 Jahre), Sekundarstufe I (12-15 Jahre) und Sekundarstufe II (15-19 Jahre). Genf ist ein französischsprachiger, kein zweisprachiger Kanton.

Quelle: Lesson 13.1

02Leicht

Ihr 16-jähriger Nachbar möchte Elektriker werden und nach den Sommerferien arbeiten. Was ist der typische Schweizer Weg für dieses Berufsziel?

  • AEine Berufslehre beginnen, die betriebliche Ausbildung mit der Berufsschule verbindet
  • BSich ohne Berufserfahrung direkt an einer technischen Hochschule bewerben
  • C3 Jahre lang das Gymnasium besuchen und dann Elektrotechnik an der Universität studieren
  • DEinen 6-monatigen Intensivkurs machen und sofort ein eidgenössisches Diplom erhalten
Korrekte Antwort
Eine Berufslehre beginnen, die betriebliche Ausbildung mit der Berufsschule verbindet
Erklärung
Der typische Schweizer Weg für Elektriker ist die Berufslehre, die praktische Ausbildung im Betrieb 3-4 Tage pro Woche mit Unterricht an der Berufsschule 1-2 Tage pro Woche verbindet. Dieses duale Bildungssystem wählen etwa zwei Drittel der Schweizer Lernenden nach der obligatorischen Schule. Gymnasium und Universität sind der akademische, nicht der berufliche Weg.

Quelle: Lesson 13.1

03Mittel

Bei einem Abendessen hören Sie jemanden sagen, dass etwa zwei Drittel der Schweizer Lernenden die Berufsausbildung dem akademischen Weg vorziehen. Stimmt das?

  • AJa, etwa 70% der Lernenden wählen eine Lehre, während rund 25% das Gymnasium wählen
  • BNein, nur etwa 20% wählen eine Berufsausbildung; die meisten Lernenden streben die Universität an
  • CNein, die Zahlen sind umgekehrt: Etwa zwei Drittel wählen das Gymnasium, ein Drittel die Lehre
  • DJa, aber nur in der Deutschschweiz; die französischsprachigen Kantone haben die entgegengesetzte Verteilung
Korrekte Antwort
Ja, etwa 70% der Lernenden wählen eine Lehre, während rund 25% das Gymnasium wählen
Erklärung
Ja, etwa zwei Drittel (ca. 70%) der Schweizer Lernenden wählen die Berufsbildung (Lehre), während etwa 25% den akademischen Weg über das Gymnasium wählen. Die verbleibenden Lernenden wählen andere spezialisierte Programme. Diese hohe Beteiligung an der Berufsbildung ist ein prägendes Merkmal des Schweizer Bildungssystems und trägt zur tiefen Jugendarbeitslosigkeit bei.

Quelle: Lesson 13.1

04Mittel

Ihr Neffe hat seine Lehre als Schreiner abgeschlossen und möchte jetzt Ingenieurwesen an einer Fachhochschule studieren. Ist das möglich?

  • AJa, mit einer Berufsmaturität kann er an eine Fachhochschule eintreten
  • BNein, er muss zuerst das Gymnasium absolvieren und eine reguläre Matura erhalten
  • CJa, aber nur wenn er seine gesamte Lehre auf höherem Stufeniveau wiederholt
  • DNein, Lehrlingsabsolventen können in der Schweiz keine Art von Universität besuchen
Korrekte Antwort
Ja, mit einer Berufsmaturität kann er an eine Fachhochschule eintreten
Erklärung
Ja, das ist dank der Durchlässigkeit des Schweizer Bildungssystems möglich. Nach einer Lehre können Lernende durch zusätzlichen Unterricht eine Berufsmaturität erwerben, die für Fachhochschulen qualifiziert. Dies ermöglicht es, dass berufliche und akademische Wege verbunden bleiben und gibt Lernenden Flexibilität bei ihrer Bildungs- und Berufswahl.

Quelle: Lesson 13.1

05Schwer

Sie helfen einer neuen Kollegin aus dem Ausland, Schweizer Schulabkürzungen zu verstehen. Sie fragt, was 'VET' in der Bildung bedeutet. Was erklären Sie?

  • ABerufsbildung — das Lehrsystem, das Arbeit und Schule verbindet
  • BFreiwillige Bildungszeit — Nachhilfeprogramme für begabte Schüler
  • CVirtuelle Bildungstechnologie — Online-Lernplattformen der Universitäten
  • DVerifiziertes Prüfungstesten — nationales standardisiertes Testsystem
Korrekte Antwort
Berufsbildung — das Lehrsystem, das Arbeit und Schule verbindet
Erklärung
VET steht für 'Vocational Education and Training', auf Deutsch 'Berufsbildung' und auf Französisch 'formation professionnelle'. Es bezieht sich auf das duale Lehrsystem der Schweiz, bei dem Lernende praktische Ausbildung im Betrieb (3-4 Tage pro Woche) mit Unterricht an der Berufsschule (1-2 Tage pro Woche) verbinden. Etwa 70% der Schweizer Lernenden wählen diesen Weg nach der obligatorischen Schule.

Quelle: Lesson 13.1

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  1. 01

    Schweizer Bildungssystem

    24 Min.Vollzugang

  2. 02

    Gesundheitssystem und Krankenversicherung

    22 Min.Vollzugang

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